Liga: LNC

LNC 2023/2024

TV Thun – RC CERN Meyrin St. Genis

Thun zieht mit verdientem Sieg ins Finale der NLC ein

Das Rückspiel der Halbfinalserie in der NLC zwischen dem Rugby TV Thun und dem Rugby Club Cern endete mit einem 29:17-Sieg für die Gastgeber. Nachdem die Berner Oberländer das Hinspiel in der Westschweiz mit 44:31 gewonnen hatten, gingen sie mit einem kleinen, aber wichtigen Polster in das Rückspiel. Der Erfolg vor heimischem Publikum sicherte Thun den Finaleinzug, wo sie am 30. Mai in Yverdon auf den RC Würenlos treffen werden.

Die Partie begann jedoch alles andere als nach Wunsch für die Thuner. Die Gäste aus der Westschweiz hatten zu Beginn mehr vom Spiel und kontrollierten das Geschehen über weite Strecken mit viel Ballbesitz. Thun wirkte ähnlich wie in der Schlussphase des Hinspiels etwas undiszipliniert und fand nur schwer in den eigenen Rhythmus. Cern nutzte diese Phase, erhöhte kontinuierlich den Druck und kam nach rund 15 Minuten zum ersten Erfolgserlebnis: Nach mehreren druckvollen Phasen durchbrachen die Genfer die Thuner Defensive und gingen mit einem Try in Führung.

Doch die Antwort des Heimteams ließ nicht lange auf sich warten. Mit zunehmender Spieldauer gelang es den Berner Oberländern immer besser, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und Struktur in ihr Angriffsspiel zu bringen. Dabei wurde schnell ersichtlich, dass Thun offensiv über klare Vorteile verfügte. Nach rund 20 Minuten war es schließlich Center Simione Tabaki, der nach mehreren gut aufgebauten Phasen mit konsequentem Raumgewinn die Lücke fand und den ersten Try für die Gastgeber erzielte. Die Partie kippte nun zunehmend zugunsten der Thuner. Rund zehn Minuten später setzte Fly Half Louis von Grünigen zum nächsten Nadelstich an, durchbrach die Defensivlinie der Gäste und erhöhte mit seinem Try – inklusive erfolgreicher Erhöhung – auf 14:5.

Trotz einer gelben Karte gegen David Kenison und einer entsprechenden Unterzahlphase zeigte sich die Defensive der Thuner stabil. Die Gäste konnten daraus keinen weiteren Profit schlagen, sodass die Gastgeber ihre Führung bis zur Pause behaupteten.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang Thun dann nach Maß. Mit einem sehenswerten Angriff über die Backline brachten sie die Cern-Defensive früh ins Wanken. Erneut war es Simione Tabaki, der sich kraftvoll durchsetzte, mehrere Verteidiger stehen ließ und seinen zweiten Try des Tages erzielte. Cern blieb jedoch hartnäckig und profitierte weiterhin von Undiszipliniertheiten auf Seiten der Thuner. Eine weitere gelbe Karte brachte den Gästen zusätzlichen Raum, den sie zu nutzen wussten. Sie verkürzten den Rückstand auf 19:12 und hielten die Partie damit offen.

Dennoch zeigte sich immer wieder ein klares Bild: Sobald Thun im Ballbesitz war und ihr strukturiertes Angriffsspiel durchziehen konnte, erspielten sie sich konsequent Raumgewinn und setzten die Gäste unter Druck. Louis von Grünigen sorgte mit einem Penaltykick für etwas Luft und erhöhte auf 22:12. Wenig später fiel dann die Vorentscheidung: Nach einem schnell vorgetragenen Angriff war es Scrum Half Grigorj Reber, der die Lücke erkannte und den vierten Try für die Gastgeber erzielte. Mit dem Zwischenstand von 29:12 war die Partie weitgehend entschieden.

In den letzten zwanzig Minuten ließ die Intensität auf beiden Seiten etwas nach. Cern gelang zwar noch eine Resultatkosmetik zum 29:17, doch ernsthaft in Gefahr geriet der Thuner Sieg nicht mehr.

Mit dem zweiten Erfolg in dieser Halbfinalserie bestätigt der Rugby TV Thun seine starke Form und zieht verdient ins Finale der NLC ein. Trotz phasenweiser Undiszipliniertheiten überzeugten die Berner Oberländer vor allem im Angriffsspiel und zeigten, warum sie zu den stärksten Teams der Liga gehören.

Am 30. Mai wartet in Yverdon mit dem RC Würenlos nun die letzte Herausforderung der Saison – mit dem klaren Ziel, den Meistertitel nach Thun zu holen.

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RC CERN Meyrin St. Genis – TV Thun

Gute Ausganslage trotz unglücklicher Schlussphase

Im Hinspiel des NLC-Halbfinals setzte sich der Rugby TV Thun auswärts gegen den Rugby Club CERN durch – und legte dabei über weite Strecken den Grundstein für den möglichen Finaleinzug. Trotz einer dominanten Vorstellung der Berner Oberländer blieb den Gästen am Ende ein kleiner Wermutstropfen.

Die Partie begann zunächst mit Druck der Gastgeber. Die Genfer drängten Thun in den eigenen 22-Meter-Raum zurück, doch dank klugem Kickspiel gelang es den Gästen, sich immer wieder zu befreien und das Spielgeschehen zu beruhigen. Kaum hatten die Thuner erstmals selbst längere Ballbesitzphasen, schlugen sie eiskalt zu: Fly-Half Louis von Grünigen eröffnete das Skore per Penaltykick, ehe nur wenige Minuten später Simione Tabaki nach einer sehenswerten Angriffsphase zum ersten Versuch eintauchte. Nach gerade einmal sechs Minuten führten die Gäste mit 10:0. Obwohl die Berner Oberländer das Spielgeschehen kontrollierten, kam CERN aus dem Nichts zum Anschluss. Ein geschickt ausgeführter Chip- und Chase-Kick führte in der 15. Minute zum ersten Versuch der Westschweizer. Doch die Antwort der Gäste liess nicht lange auf sich warten: Nur drei Minuten später setzte Thun zum direkten Gegenschlag an. Flügel Brandon Wild nutzte den Raum auf der Aussenbahn konsequent aus und stellte mit seinem Versuch in der 18. Minute den alten Abstand wieder her.

In der Folge blieben die Gäste klar tonangebend. Immer wenn der Ball schnell über die Hintermannschaft lief, wurde es brandgefährlich – beinahe jeder Angriff führte zu einem Durchbruch durch die gegnerische Linie. Ryan Hogan sowie erneut Brandon Wild sorgten für weitere Punkte und bauten die Führung kontinuierlich aus. Kurz vor der Pause setzte Thun dann noch ein echtes Highlight: Ein präziser Chip-Kick von Tabaki über die Defensivlinie, von Brandon Wild geschickt weitergeleitet, fand schliesslich den Weg zu Fullback Ramon Zehnder, der sicher in der Endzone ablegte. Mit einer komfortablen 32:7-Führung ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste jedoch einen Kaltstart. Ein geblockter Kick fiel den Genfern in die Hände, die diese Gelegenheit konsequent nutzten und bis in die Endzone durchliefen. Trotz dieses Rückschlags liess sich Thun nicht aus dem Konzept bringen. Die Gäste blieben spielbestimmend, auch wenn zu viele Ballverluste zunächst weitere Punkte verhinderten. Erst ein sauber ausgespielter Angriff über mehrere Stationen der Hintermannschaft brachte wieder Zählbares: Mit starkem Ballhandling wurde die Defensive der Gastgeber auseinandergezogen, und Danilo Schober erhöhte auf 37:14. Zwar gestaltete sich das Spiel in der Folge etwas ausgeglichener, doch bis zur 70. Minute konnten beide Teams noch je einen Versuch erzielen – 44:19 für die Gäste. Die Schlussphase verlief dann allerdings alles andere als nach Wunsch für Thun. Kaum noch Ballbesitz und zunehmende Undiszipliniertheiten verschafften den Genfern viel Raum. Die Gastgeber nutzten diese Phase konsequent aus und kamen in den letzten zehn Minuten noch zu zwei weiteren Versuchen. Damit verkürzte CERN das Schlussresultat auf 44:31 und hielt seine Hoffnungen für das Rückspiel am Leben.

Trotz dieses unglücklichen Endspurts verschafft sich der Rugby TV Thun eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Samstag in Thun Süd. Über weite Strecken zeigte das Team klar, wer die bessere Mannschaft ist – und untermauerte seine Ambitionen auf den Finaleinzug.

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RC Biel – TV Thun

Klarer Pflichtsieg zum Abschluss der regulären Saison

Der Rugby TV Thun wird seiner Favoritenrolle im letzten Spiel der regulären Saison in der NLC Ost vollauf gerecht und feiert auswärts bei der Entente Biel/Solothurn einen ungefährdeten 73:0-Erfolg. Die Berner Oberländer dominieren die Partie über die gesamten 80 Minuten und setzen damit ein deutliches Ausrufezeichen vor der anstehenden Halbfinalrunde.

Die Gäste aus Thun starteten druckvoll in die Partie und fanden früh zu ihrem schnellen, dynamischen Angriffsspiel. Immer wieder durchbrachen die Favoriten mit sehenswerten Linebreaks die Defensive der Gastgeber, doch zunächst fehlte noch die letzte Konsequenz im Abschluss. Erst nach rund zehn Minuten war es Flügel Brandon Wild, der den Bann brach und den ersten Versuch des Spiels legte.

In der Folge übernahm Thun endgültig die Kontrolle. Die Entente Biel/Solothurn konnte zwar vereinzelt Akzente setzen, blieb jedoch in der gegnerischen Hälfte zu harmlos, um die kompakte Defensive der Berner Oberländer ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Auf der anderen Seite nutzten die Gäste die zunehmend grösser werdenden Lücken konsequent aus. Bis zur Pause erhöhten Ramon Zehnder (2), Aaron Schranz und Ignacio Cantu mit weiteren Versuchen auf eine komfortable 33:0-Führung – ein Spielstand, der die Kräfteverhältnisse klar widerspiegelte.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Thun blieb spielbestimmend und erhöhte durch frische Kräfte von der Bank nochmals das Tempo. Biel/Solothurn fand offensiv kaum noch Mittel, während die Gäste weiter Punkt um Punkt sammelten. Colin Schluechter und Fabrice Zellweger bauten die Führung bis zur 50. Minute auf 47:0 aus.

Mit zunehmender Spieldauer schwanden beim Heimteam die Kräfte merklich. Dies nutzte Thun eiskalt aus: Adam Jones setzte zu einem spektakulären Lauf an und durchquerte die gesamte Defensive der Entente nahezu unberührt zum nächsten Versuch. Trotz aufopferungsvollem Kampf bis zum Schluss konnte Biel/Solothurn dem Druck nicht mehr standhalten. Weitere Tries durch David Kenison, Danilo Schober und Mike Koller besiegelten schliesslich den deutlichen 73:0-Auswärtssieg der Gäste.

Mit diesem Erfolg beendet der Rugby TV Thun die reguläre Saison souverän auf dem ersten Platz der NLC Ost. Nun richtet sich der Fokus auf die Halbfinals: In zwei Wochen treffen die Berner Oberländer auswärts in Genf auf Rugby CERN, den Zweitplatzierten der NLC West. Dort will sich das Team eine optimale Ausgangslage für das Rückspiel erarbeiten

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TV Thun – RC St. Gallen

Pflichtsieg ohne Glanz

Der Rugby TV Thun hat im zweiten Spiel der Rückrunde in der NLC Ost einen 29:15-Heimsieg gegen den Rugby Club St. Gallen eingefahren. Gegen die Ostschweizer wurden die Berner Oberländer ihrer Favoritenrolle zwar resultattechnisch gerecht, liessen spielerisch jedoch über weite Strecken die gewünschte Souveränität vermissen.

Bei garstigem Wetter entwickelte sich auf dem Kunstrasen Thun Süd von Beginn weg ein zähes Spiel. Beide Teams fanden nur schleppend in die Partie, wobei die Gastgeber erst nach rund sieben Minuten erstmals offensiv Akzente setzen konnten. Dann allerdings gleich erfolgreich: Nach einer einfachen Kombination über die Backline nutzte Center Antonio Branquinho eine Lücke in der Defensive der Ostschweizer und legte zum 7:0 ab. In der Folge verpasste es das Heimteam jedoch, das Spiel früh zu kontrollieren. Zu undiszipliniert agierten die Thuner in den Rucks, verloren wiederholt den Ball und damit wertvolles Terrain. St. Gallen nutzte dies eiskalt aus und verkürzte mittels Penaltykick auf 3:7. Erst nach gut 25 Minuten fanden die Favoriten wieder besser ins Spiel. Erneut war es die Hintermannschaft, die eine Schwachstelle in der gegnerischen Defensive aufdeckte. Allen Jörimann vollendete den Angriff souverän zum zwischenzeitlichen 14:3.

Doch anstatt nun die Partie zu dominieren, blieb Thun unter den Erwartungen. Zu gering war der Ballbesitz, zu fehleranfällig das eigene Spiel. Auch defensiv fehlte es den Gastgebern phasenweise an Konsequenz und Intensität. So kamen die Gäste aus der Ostschweiz nochmals heran und verkürzten auf 10:14. Kurz vor der Pause konnte Thun aber nochmals reagieren: Adam Jones erhöhte nach geduldigem Phasenspiel auf 19:10 – gleichzeitig der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Die spielerische Überlegenheit der Berner Oberländer blieb Stückwerk. Zu viele einfache Fehler und weiterhin unsaubere Rucks verhinderten einen klaren Spielaufbau. St. Gallen blieb dadurch im Spiel und kam nochmals auf 15:19 heran – plötzlich geriet der Favorit unter Druck. Erst eine stärkere Phase im letzten Drittel brachte die Entscheidung. Der eingewechselte Brandon Wildsorgte mit einem Try für etwas Luft, ehe kurz darauf Louis von Grünigen per Penaltykick auf 29:15 erhöhte. Wer jedoch auf eine dominante Schlussphase gehofft hatte, wurde enttäuscht. Thun gelang es erneut nicht, den Schwung mitzunehmen. Die Partie verflachte zusehends und blieb bis zum Schlusspfiff weitgehend ereignislos.

So steht am Ende ein verdienter, aber glanzloser 29:15-Erfolg für das Heimteam. Die Berner Oberländer sichern sich damit zwar den erwarteten Pflichtsieg inklusive Bonuspunkt, wissen jedoch, dass in den kommenden Spielen eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein wird.

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TV Thun – RC Zug

Schwungvoller Start in die Rückrunde

Der Rugby TV Thun ist mit einem starken Auftritt in die Rückrunde der NLC Ost gestartet. Im Heimspiel gegen den Rugby Club Zug setzen sich die Berner Oberländer mit 41:20 durch und festigen damit ihre Leaderposition.

Zu Beginn entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Das Heimteam stand unter Druck in der eigenen Zone, konnte sich aber mit cleverem Kicking Game und starken Ballträgen aus der Bedrängnis befreien und die ersten Akzente im Angriff setzen. Mehrfach arbeiteten sich die Gastgeber mit sehenswerten Linebreaks tief in die Hälfte der Gäste vor, doch kurz vor der Mallinie schlichen sich immer wieder Handling Errors und Unkonzentriertheiten ein. So blieben die ersten Versuche aus, und beide Teams kamen einzig per Penaltykick aufs Scoreboard. Trotz klarer Feld- und Ballbesitzvorteile für die Mannschaft aus dem Berner Oberland stand es zur Pause lediglich 3:3.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber dann los wie die Feuerwehr. Die Angriffe wurden nun konsequenter zu Ende gespielt, die Laufwege stimmten, und der Ball lief schnell durch die Hände der Backline. Center Mike Koller durchbrach kurz nach Wiederanpfiff die Verteidigungslinie der Innerschweizer und legte den ersten Try des Spiels – das Eis schien gebrochen. Beflügelt von der Führung drückten die Berner Oberländer weiter aufs Tempo. Über die Aussen kam immer mehr Gefahr auf: Flügel Allen Jörimann setzte sich mit einem sauberen Finish durch und erhöhte. Kurz darauf schien ein Lineout bereits verloren, doch der eingewechselte Debütant Ryan Hogen reagierte am schnellsten, eroberte den Ball zurück und vollendete seinen ersten Einsatz im Thuner Dress gleich mit einem Versuch. Mit einer 24:3-Führung schien die Partie vorentschieden, doch die Gäste steckten nicht auf. Die Innerschweizer nutzten eine Phase nachlassender Defensivarbeit der Gastgeber und verkürzten mit einem Try und einem Penaltykick auf 24:13. Thun hatte kurzzeitig Mühe, die Verteidigungslinie kompakt zu halten, blieb aber offensiv klar spielbestimmend.

In der Folge kontrollierte das Heimteam wieder vermehrt Ball und Raum. Nach unorganisierter Zuger Verteidigung erkannte Scrum-Half Fabrice Zellweger eine Lücke, brach durch und legte zum nächsten Try ab. Kurz darauf erhöhte Louis von Grünigen mit einem sicher verwandelten Penaltykick auf 34:13. Zug kam nochmals mit einem weiteren Versuch heran, was zeigte, dass in der Thuner Defensive noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Am grundsätzlichen Kräfteverhältnis änderte dies jedoch wenig: Die Berner Oberländer hatten deutlich mehr Ballbesitz und bestimmten das Spielgeschehen über weite Strecken. Den Schlusspunkt setzte erneut Zellweger. Wieder nutzte der Man of the Match eine Unordnung in der Verteidigung der Gäste, attackierte direkt die Lücke und erzielte seinen zweiten Try.

Mit diesem klaren Heimsieg behauptet der Rugby TV Thun die Tabellenführung in der NLC Ost und unterstreicht seine Ambitionen für die Rückrunde. Offensiv zeigte die Mannschaft ihr grosses Potential mit zahlreichen Linebreaks und schön herausgespielten Versuchen; in den kommenden Partien dürfte der Fokus nun darauf liegen, die Fehlerquote zu senken und die Defensive über 80 Minuten zu stabilisieren.

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RC Winterthur – TV Thun

Winterthur stoppt Thuner Erfolgsserie

Ungeschlagen reiste der Rugby TV Thun zum letzten Spiel vor der Winterpause nach Winterthur – als klarer Favorit und Tabellenführer der NLC Ost. Doch an diesem kühlen Herbstnachmittag spielten die Berner Oberländer eine desolate erste Halbzeit und mussten ihre erste Saisonniederlage hinnehmen.

Von Beginn weg drückte Winterthur mit viel Energie und Präzision. Thun wirkte ungewohnt fahrig, kam kaum aus der eigenen Zone heraus und leistete sich eine Reihe unnötiger Handling-Errors, während in den Scrums wichtige Duelle verloren gingen. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen konsequent: Zwei sicher verwandelte Penaltykicks sorgten früh für eine 6:0-Führung. Auch in der Folge blieb das Spielgeschehen klar auf Thuns Platzhälfte – die Ballbesitzquote lag deutlich zugunsten der Zürcher.

Bis zur 30. Minute hielten je zwei weitere Penaltykicks das Spiel bei 9:3 offen, ehe Winterthur mit kraftvollem Phasenspiel über die Forwards erstmals die Thuner Verteidigung durchbrechen konnte. In den letzten fünf Minuten vor der Pause brach der Rugby TV Thun völlig ein: Fehlende Zuordnung und individuelle Fehler ermöglichten den Gastgebern zwei weitere Versuche zum deutlichen 28:3-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel schien die Partie endgültig entschieden, als Winterthur per Penalty auf 31:3 erhöhte. Doch plötzlich erwachte Thun. Mit deutlich mehr Biss und Struktur übernahmen die Gäste das Kommando, gewannen nun ihre Scrums und drückten Winterthur tief in die eigene Zone. Nach einer schnellen Ballstafette vollendete Aaron Schranz zum ersten Versuch – das Signal zur Aufholjagd. Thun spielte nun dominant und erzielte zwei weitere Versuche durch Ramon Zehnder zum 31:22. Drei Minuten vor Schluss war das Comeback zum Greifen nah, doch erneut führten Handling-Errors und unglückliche Entscheidungen zu Ballverlusten. Die verbleibende Zeit reichte nicht mehr, um das Spiel zu drehen.

Trotz der Niederlage zeigte Thun in der zweiten Halbzeit Moral und Charakter. Die schwachen Minuten vor der Pause kostete ihnen jedoch die perfekte Herbstsaison. Nun verabschiedet sich das Team in die Winterpause – mit klaren Erkenntnissen und der Motivation, Ende März wieder anzugreifen.

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TV Thun – RC Würenlos

Rugby TV Thun siegt im Spitzenkampf gegen RC Würenlos – Das Frauenteam feiert in St. Gallen seinen ersten Sieg

Der Rugby TV Thun bleibt auch nach dem Spitzenkampf der NLC Ost das Mass aller Dinge. In einer intensiven und hochklassigen Partie bezwangen die Berner Oberländer den direkten Verfolger RC Würenlos mit 21:20 und behaupten damit souverän die Tabellenspitze. Bereits vor dem Männerspiel kam das Publikum auf dem Thuner Eigerplatz in den Genuss einer weiteren Begegnung: In der Frauenliga FNLA traf die Entente Red Wolves, in der auch mehrere Thunerinnen mitspielen, auf Rugby Basel. Die Baslerinnen zeigten sich an diesem Tag in bestechender Form und setzten sich deutlich mit 62:17 durch.

Von Beginn an entwickelte sich danach bei den Herren ein offener Schlagabtausch zweier formstarker Mannschaften. Bereits der erste Angriff der Gastgeber führte zum Erfolg: Center Mike Koller durchbrach die Verteidigung der Aargauer und legte den Ball zum frühen Try ab. Die Gäste antworteten jedoch postwendend – nach schnellem Phasenspiel nutzten sie eine Unordnung in der Defensive der Thuner und verkürzten, sodass es nach zehn Minuten 7:5 stand.

Das Spiel nahm weiter an Intensität zu. Nur wenige Minuten später drückten die Oberländer wieder aufs Tempo. Nach einem schnell ausgespielten Ball aus dem Ruck setzte Fly Half Louis von Grünigen Captain Franck Zumthurm gekonnt in Szene, der mit einer kraftvollen Lauflinie die Lücke in der Verteidigung fand und den Ball zum 14:5 über die Linie brachte. Doch Würenlos blieb gefährlich: Über ihre linke Seite schufen sich die Aargauer erneut eine Überzahl und verkürzten auf 14:10.

Kurz vor der Pause zeigten die Thuner erneut ihre Cleverness. Nach einem Penalty wenige Meter vor der Tryzone reagierte der hervorragend aufspielende Captain Zumthurm am schnellsten und legte per „Tap and Go“ den dritten Try – 21:10 zur Pause für die Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung hart umkämpft. Beide Defensivreihen zeigten starke Leistungen, und das Spiel wogte hin und her. Würenlos kam zunächst per Penaltykick auf 13:21 heran und rund 20 Minuten vor Schluss sogar nach einem weiteren Try bis auf 20:21 heran.

Die Schlussphase hatte es in sich: Nach einem High Tackle von Fly Half von Grünigen mussten die Thuner zehn Minuten in Unterzahl überstehen. Doch das Team aus dem Berner Oberland verteidigte entschlossen und liess kaum gefährliche Aktionen der Gäste zu. Besonders hervorzuheben war ein starkes Tackling des eingewechselten David Kenison, der kurz vor der eigenen Tryzone einen möglichen Rückschlag verhinderte. In den letzten Minuten übernahm Thun wieder die Kontrolle, spielte clever in der Hälfte der Aargauer und sicherte sich den Ballbesitz bis zum Schlusspfiff.

Mit diesem knappen, aber verdienten Sieg bleibt der Rugby TV Thun weiterhin ungeschlagen und vergrössert den Vorsprung auf Verfolger Würenlos auf acht Punkte. In zwei Wochen steht für die Oberländer das letzte Spiel vor der Winterpause an – auswärts in Winterthur soll die beeindruckende Serie fortgesetzt und eine perfekte Saisonhälfte besiegelt werden.

Erster Sieg für Rugby Thun Frauen in St. Gallen

Am vergangenen Samstag reisten die Frauen von Rugby Thun, verstärkt durch zwei Spielerinnen aus Basel, zu ihrem Doppelspieltag nach St. Gallen. Das noch junge Team konnte dabei gleich im ersten Spiel gegen die Frauen von Winterthur seinen ersten Sieg feiern. Besonders beeindruckten die Thunerinnen durch ihr schnelles und dynamisches Spiel, mit dem sie ihre Gegnerinnen immer wieder überliefen.

Gestärkt vom Erfolgserlebnis ging es nach einer kurzen Pause in die zweite Partie des Tages – gegen das deutlich grössere Team der St. Gallerinnen. Trotz des Nachteils, ohne Auswechselspielerinnen antreten zu müssen, zeigte das Team eine starke kämpferische Leistung und machte es den Gegnerinnen schwer, ihre Tries zu erzielen. Auch Spielerinnen, die an diesem Tag ihr erstes offizielles Spiel bestritten, überzeugten mit beherzten Tackles und trugen massgeblich zur soliden Teamleistung bei.

Am Ende setzten sich zwar die St. Gallerinnen durch, doch die Thunerinnen konnten nicht nur Punkte, sondern vor allem wertvolle Spielerfahrung sammeln. Zum Abschluss des Turniertages fand – ganz im Sinne des Rugby-Geistes – noch ein Freundschaftsspiel mit gemischten Teams statt. Mit strahlenden Gesichtern und grosser Vorfreude auf die kommenden Begegnungen traten die Thunerinnen am Abend die Heimreise an.

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TV Thun – RC Biel

Die Männer weiterhin ungeschlagen – Die Entwicklung des Frauenteams macht Freude

Der Rugby TV Thun bleibt auch nach dem Heimspiel gegen Rugby Biel/Solothurn ungeschlagen und behauptet souverän die Tabellenführung in der NLC Ost. Gegen das bisher sieglose Schlusslicht feierten die Thuner einen deutlichen Sieg, zeigten dabei aber phasenweise ungewohnte Unkonzentriertheiten.

Nach dem verhaltenen Start in der Vorwoche gegen St. Gallen legten die Thuner diesmal einen wahren Blitzstart hin. Bereits nach fünf Minuten stand es 10:0: Zuerst nutzte Hooker Danilo Schober ein kurz gespieltes Lineout zum frühen Führungstry, kurz darauf legte Prop Colin Schlüchter seinen ersten Versuch überhaupt für Thun ab. Danach verlor die Heimmannschaft jedoch etwas den Fokus, und das Spiel gestaltete sich ausgeglichener. Über einen schnellen Angriff der Backs fand Thun aber zurück in die Spur, als Flügel Brandon Wild den dritten Versuch zum 15:0 erzielte.

Doch Biel/Solothurn steckte nicht auf und zeigte, dass sie nicht nur als Punktelieferant angereist waren. Nach einigen starken Phasen gelang den Gästen der Anschluss zum 5:15. Erst kurz vor der Pause zogen die Thuner wieder an und erhöhten dank Philipp Schnyder und Aaron Schranz auf den Pausenstand von 27:5.

Auch in der zweiten Halbzeit begann Thun druckvoll: Die beiden Center Mike Koller und Allen Jörimann sorgten mit ihren kraftvollen Läufen für zwei weitere Versuche, bei denen die Bieler Verteidigung machtlos blieb. Zwar kam Biel nochmals durch engagiertes Spiel zum 41:10, doch danach dominierten die Thuner nach Belieben. Trotz einiger Fehler und Nachlässigkeiten legten sie bis zum Schluss vier weitere Versuche durch Grigorj Reber, Allen Jörimann, Mike Koller und Philip Schnyder zum 69:10 Endstand nach.

Am Ende stand ein klarer und nie gefährdeter Sieg – doch Trainer und Spieler dürften wissen, dass trotz des Resultats nicht alles rund lief. Phasenweise fehlten Konzentration und Disziplin. Gegen den Tabellenzweiten und Verfolger Würenlos am kommenden Wochenende wird Thun eine konstantere Leistung zeigen müssen, um die makellose Bilanz zu verteidigen.

Ein großer Meilenstein für das Frauenrugby in Thun!

Was für ein Wochenende! Am Samstag stand das Frauenrugby-Team aus Thun zum allerersten Mal auf dem Spielfeld – und was für ein Tag das war. Das Team ist brandneu, fast alle Spielerinnen lernen das Spiel noch kennen, doch das hielt sie nicht davon ab, direkt zwei Spiele an einem Tag zu bestreiten – mit ein wenig Unterstützung der Frauenmannschaft aus Basel.

Auch wenn die Anzeigetafel am Ende nicht zu Gunsten von Thun/Basel sprach, waren Einsatz und Energie auf dem Feld unschlagbar. Die Spielerinnen gaben alles – mit harten Tackles, cleverem Spielaufbau und echtem Teamgeist. Nach einem etwas zögerlichen Start wuchs das Selbstvertrauen mit jeder Minute. Einer der schönsten Momente kam von einer unserer jüngsten Spielerinnen, die mit einem fantastischen Hand-off beinahe ihren allerersten Versuch erzielte – definitiv ein Highlight des Tages!

Trainer Carter war sichtlich stolz auf den Einsatz und die Energie seines Teams:

„Das war mehr als nur unser erstes Spiel – es fühlte sich an wie der Beginn von etwas ganz Besonderem. Gebt uns noch ein bisschen Zeit zusammen, und ich denke, dieses Team wird bald für Aufsehen sorgen – vielleicht sogar für die eine oder andere Überraschung.“

Als Nächstes trifft das Thuner Frauenrugby-Team auf St. Gallen – bereit, auf dem Gelernten aufzubauen und Woche für Woche stärker zu werden. Ein riesiges Dankeschön geht an die Basler Frauenmannschaft und ihren Coach für die Gastfreundschaft und Unterstützung auf diesem spannenden Weg.

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RC St. Gallen – TV Thun

Überzeugender Pflichtsieg für Thun

Der Rugby TV Thun hat seine Spitzenposition in der NLC Ost eindrucksvoll verteidigt. Die Oberländer gewannen auswärts beim Rugby Club St. Gallen mit 64:14 und bestätigten damit ihre Favoritenrolle – auch wenn der Start alles andere als ideal verlief.

Die Thuner erwischten einen klassischen Kaltstart: Ein unnötiger Ballverlust tief in der eigenen Zone führte dazu, dass St. Gallen völlig überraschend den ersten Try erzielte. Der Rückstand weckte die Gäste aber sofort auf. Nur drei Minuten später setzte sich Hooker Danilo Schober kraftvoll durch und glich zum 7:7 aus. Von da an übernahm Thun mehr und mehr die Kontrolle über das Spielgeschehen, ohne zunächst richtig in Fahrt zu kommen – der starke Wind, einige Ungenauigkeiten im Passspiel und überhastete Entscheidungen verhinderten einen klaren Spielfluss.

Nach einem präzise ausgeführten Lineout folgte der erste starke Angriffszug: Flanker Till Schmidt vollendete die Kombination zur Thuner Führung. Kurz darauf erhöhte Center Mike Koller mit einem energischen Durchbruch durch die Mitte, ehe die Gäste ihren schönsten Angriff des Spiels zeigten. Fullback Ramon Zehnder startete tief in der eigenen Hälfte, tanzte mehrere Verteidiger aus und setzte zu einem spektakulären Lauf über das halbe Feld an. Mit perfektem Timing fand er den stark mitgelaufenen Marical Egli, der den Ball elegant mittels Offloadpass an Fly-Half Louis von Grünigen weiterleitete – dieser schloss den Angriff ab und erhöhte auf 24:7. Der Versuch war sinnbildlich für die spielerische Klasse und das Zusammenspiel der Thuner. Kurz vor der Pause setzte Center Antonio Branquinho mit einer clever antizipierten Interception den nächsten Nadelstich und erhöhte zum 29:7-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel fand Thun endgültig seinen Rhythmus. Die Angriffe wurden präziser, die Laufwege abgestimmt – und die Backline nutzte ihre Chancen konsequent. Zwei weitere Trys durch Fly Half Louis von Grünigen sorgten dafür, dass die Partie früh entschieden war und Thun das Spiel nun klar diktierte. St. Gallen konnte das hohe Tempo kaum mehr mitgehen, während Thun immer besser harmonierte. Branquinho legte nach starkem Angriffsspiel seinen zweiten Try des Nachmittags nach. Zwar erhielt er wenig später nach einem High Tackle kurz vor der eigenen Linie eine Gelbe Karte, die zum Penaltytry für St. Gallen führte, doch selbst in Unterzahl blieb Thun das klar bessere Team. Die Oberländer nutzten die freien Räume geschickt, und Isak Combrinck sowie Ramon Zehnder setzten mit zwei weiteren Versuchen den Schlusspunkt unter eine überzeugende Vorstellung.

Mit dem klaren 64:14-Erfolg bestätigt Rugby TV Thun eindrucksvoll seine aktuelle Form in der NLC Ost. Nächste Woche empfangen die Berner Oberländer zu Hause das Schlusslicht Biel/Solothurn – erneut als klarer Favorit, aber mit dem Ziel, diesmal ohne Startschwierigkeiten loszulegen.

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RC Zug – TV Thun

Thun bezwingt Zug im Spitzenkampf
Im Topspiel der dritthöchsten Rugbyliga der Schweiz (NLC Ost) trafen am Wochenende mit dem Rugby Club Zug und dem Rugby TV Thun zwei bisher ungeschlagene Teams aufeinander. In einem packenden und phasenweise hochklassigen Spiel setzten sich die Berner Oberländer auswärts gegen den letztjährigen Finalisten aus der Innerschweiz mit 40:34 durch – und übernehmen damit die Tabellenspitze.
Die Thuner legten los wie die Feuerwehr: Gleich der erste Spielzug brachte Punkte. Nach einem tiefen Durchbruch von Center Allen Jörimann in der eigenen Hälfte kombinierten sich die Gäste mit sehenswerten Offloads über das gesamte Spielfeld. Scrum-Half Grigorj Reber schloss die Phase mit einem Try unter den Stangen ab – ein Statement zu Beginn. Thun blieb zunächst tonangebend, verpasste es jedoch, ihre frühe Dominanz in weitere Punkte umzumünzen. Zu viele unnötige Offloads und wiederholte Handling Errors verhinderten ein strukturiertes Phasenspiel. Das gab den Innerschweizern die Chance, sich ins Spiel zu kämpfen. Nach rund 20 Minuten konnte der RC Zug den Ausgleich zum 7:7 erzielen. Es entwickelte sich eine zunehmend ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Während Thun weiter stark spielte, jedoch die letzte Präzision vermissen liess, nutzte Zug seine Gelegenheiten effizient und erhöhte auf 14:7. Doch kurz vor dem Pausenpfiff schlugen die Berner Oberländer zurück. Nach einem strukturierten Phasenspiel über mehrere Vorstösse der Forwards drückte der junge Prop Janis Neuenschwander das Ei über die Linie. Der verdiente Ausgleich zum 14:14 markierte gleichzeitig den Pausenstand.
Auch die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag der Gäste: Direkt nach dem Kickoff sicherten sich die Thuner den Ball zurück und setzten sich in der gegnerischen 22 fest. Nur wenige Minuten später tankte sich Lukas Kolb durch die Verteidigung und brachte Thun erneut in Führung – 21:14.Das Spiel verlagerte sich zunehmend in die Hälfte der Zuger, Thun kontrollierte das Geschehen und legte wenig später durch Captain Frank Zumthurm nach einem kraftvollen Vorstoss nach. Zwei zwischenzeitlicher Penaltykicks der Innerschweizer konnte am Spielverlauf wenig ändern – 26:20 für die Gäste. Als die Zuger nach einem Befreiungskick der Berner Oberländer in der eigenen Hälfte erneut Handling-Probleme hatten, reagierte der eingewechselte Flügelspieler Yanis Berger blitzschnell. Er schnappte sich den freiliegenden Ball und sprintete unbehelligt in die Endzone – Thun erhöhte auf 33:20.Rund zehn Minuten vor Schluss zeigte Thun nochmals ein lehrbuchreifes Phasenspiel. Geduldig arbeiteten sich die Berner Oberländer Meter um Meter voran, bis sie die Zuger Verteidigung endgültig knacken konnten – es folgte der vierte Try der zweiten Halbzeit druch Allen Jörimann, Zwischenstand: 40:20.Doch das Spitzenspiel blieb spannend. In der Schlussphase dezimierten sich die Thuner selbst: Zuerst musste Lukas Kolb wegen eines High Tackles für zehn Minuten vom Feld. Kurz darauf folgte auch Fly-Half Louis von Grünigen nach einem ähnlichen Vergehen. Plötzlich war Thun nur noch zu 13 auf dem Platz. Zug witterte nochmals Morgenluft und verkürzte mit zwei späten Trys auf 34:40. Mehr war jedoch nicht mehr drin – die 80 Minuten waren vorbei.
Mit einer insgesamt starken Mannschaftsleistung, effektiven Durchbrüchen und phasenweise dominanter Kontrolle in der zweiten Hälfte verdiente sich der Rugby TV Thun den Auswärtssieg im Spitzenspiel. Trotz zweier gelber Karten in der Schlussphase brachten sie das Spiel über die Zeit und sicherten sich damit neben dem Sieg auch die Tabellenführung in der NLC Ost. Thun bleibt damit auch im dritten Spiel der Saison ungeschlagen. Nach einer Woche Pause wartet das nächste Auswärtsspiel beim RC St. Gallen.
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